Benedict von Ashley Kalandur

Handys. Auch wenn Benedict schon vor einiger Zeit im neuen Jahrtausend angekommen war, waren diese Biester noch immer ein großes Problem für ihn. Ständig blinkte oder piepte es und ununterbrochen schwirrten Nachrichten und Texte über den kleinen Bildschirm, sodass selbst er irgendwann zu viel des Guten hatte und das Gerät ausschalten oder sich, oft genug, ein neues anschaffen musste. Virginia hatte ihm einiges über diese Minimonster beigebracht und auch Pete und Khaled waren Meister der modernen Technik, sodass er mittlerweile sein Handy länger als nur einen Monat besaß. Dennoch hatte er große Probleme es, als die dafür vorgesehenen Lichter im Flieger ansprangen, wieder auszuschalten. Ein zuvorkommender Steward half ihm dabei und schenkte ihm einen dieser durchdringenden Blicke, die er oft erntete, wenn er am Tage unterwegs war. Er wusste um seine Wirkung, vor allem die Augen waren ein Problem. Das stechende Blau, dass, näherte sich der Vollmond, zu glühen begann, und immer wieder Verwirrung stiftete. Oft trug er eine Sonnenbrille, doch das neue Jahrtausend hatte eine grandiose Erfindung mit sich gebracht. Kontaktlinsen! Und wenn Fragen in eine solche Richtung abdrifteten, behalf er sich immer öfter mit dieser Erklärung. Dennoch gab es mehr als nur seine Augen, die auffällig waren. Sein Haar war pechschwarz und glänzende Locken bildeten sich dort, wo das Haar Ohren und Schultern berührte. Diese Farbe an sich wäre nicht problematisch gewesen, wirkte in Verbindung mit den Augen dennoch über alle Maßen aufsehenerregend. Seine markanten, jedoch weichen Züge und die makellose Haut taten ihr Weiteres.

Er lächelte, vorsichtshalber mit geschlossenem Mund, um den Steward nicht weiter starren zu lassen. Hätte dieser, wenn auch nur kurz, die verlängerten Eckzähne bemerkt, wäre Benedict keine unbeobachtete Sekunde während des Fluges beschert gewesen. Und das musste er um alles vermeiden. Es war ein befremdliches Gefühl, nach fast einem Jahrhundert wieder nach England zurückzukehren. Mehrere Ereignisse hatten ihn damals der Insel den Rücken zukehren lassen und zurück auf den Kontinent gezwungen, dem er Jahre zuvor aus ähnlichen Gründen entflohen war. Alle, die er zu der Zeit gekannt hatte, waren tot oder, wie er, in andere Teile der Welt ausgewandert. Nur einer war geblieben. Sein Freund und Wegbegleiter. Sein Fels in der Brandung und ebenso unsterblich, wie er. Kenual, der Vampir, dessen Alter selbst Benedict nicht kannte und dass er wohl nicht einmal den engsten Vertrauten verraten hatte. An der Farbe seiner Haare und Augen, war das Alter zwar nicht zu schätzen, dennoch waren die Iriden ergraut und die Haare zu einem strahlenden Weiß geworden, als er ihn vor einem Jahrhundert kennen gelernt hatte. An dem Morgen, als seine Welt erneut zusammenbrach und er sein Leben wieder einmal neu ordnen musste. Kenual hatte den Treffpunkt ausgewählt. Benedict wäre Köln lieber gewesen, doch diskutierte man nicht mit einem Vampirfürsten. Das hatte er gelernt. ‚Lernen müssen‘, dachte er amüsiert.
Doch nun war Kenuals Hilfe unabdingbar. Pete war zu leichtfüßig für die Aufgabe, die sie erwartete und Jacob war zu jung. Benedict selbst fühlte sich der Hürde nicht gewachsen genug, da er das letzte Mal, in jeder Hinsicht versagt hatte. Dieses Mal sollte es anders werden, doch dazu brauchte er Kenual.

Das Wetter in London war typisch englisch, kalt und verregnet. Benedict schlug seinen Mantelkragen hoch, obwohl ihn die Kälte nicht störte. Nachdem er ausgecheckt hatte, auf Gepäck musste er zum Glück nicht warten, versuchte er, ein Taxi zum Halten zu bewegen. Doch auf Anhieb gelang es nicht. Schlussendlich musste er sich ein Taxi mit einer Gruppe junger Erwachsener teilen, die ihren Wochenendurlaub mit Besichtigung der Cardiff-Studios und vieler Highlights aus Serien und Filmen vollgestopft hatten, von denen Benedict noch nie etwas gehört hatte. Nicht nur einmal wurde begeistert von einem Doktor gesprochen und er fragte sich, ob die Mädchen in irgendeiner Art erkrankt waren, die ihm nicht schon beim Einsteigen aufgefallen wäre.
Im Verlauf des Gespräches stellte sich heraus, dass sie von einer Figur aus dem Fernsehen sprachen und Benedict war zwar nicht beruhigter, aber aufgeklärt.

Was ihm sofort an London auffiel, waren die gut ausgebauten Straßen. Vor knapp einhundert Jahren hatte das alles anders ausgesehen. Doch die Atmosphäre war dieselbe geblieben und viele Gebäude von Damals standen immer noch. Auch wenn im zweiten Weltkrieg viele von ihnen ganz oder teilweise zerstört worden waren. Die Gruppe stieg wenig später aus und schlagartig wurde es im Auto sehr still. Das Taxi setzte sich ruckelnd wieder in Bewegung und Benedict beobachtete eine Weile die Passanten, die sich auf den Trottoirs drängten. Jeder im Schutze seines Schirmes, einen eigenen Schutzkreis um sich selbst bildend. Benedict ließ einen unbedachten Blick auf den Rückspiegel fallen und wurde von den tiefschwarzen Augen des Fahrers gemustert. Sein Blick verfolgte ihn nicht nur, er musterte ihn und schien nicht auf die Straße achten zu müssen. Dann bemerkte Benedict die flammend roten Haare und die Tattoos, die durch die dunkle Hautfarbe des Fahrers kaum auffielen. Als dieser bemerkte, dass sein Kunde sein Wesen erkannte, ließ er seinen Glanz fallen und Benedict spürte, die Welle von Zaubermacht, die das Taxi durchdrang. Der Fahrer war ein Magier! Er hatte zwar gehört, dass es hier in England noch eine Menge von ihnen geben sollte, doch hätte er nie mit einem magischen Taxifahrer gerechnet.
„Solch blaue Augen haben wir hier in London schon fast 100 Jahre nicht mehr gehabt. Werwölfe sieht man hier an jeder Ecke, aber Sie Sir sind eine echte Rarität. Was führt Sie in unser beschauliches Städtchen?“
Benedict bemerkte den stechenden Sarkasmus, musste dennoch erst einmal abwägen, wie viel er preisgeben wollte. Der junge Magier schien kaum älter als zwanzig zu sein, seine Tattoos wiesen ihn jedoch eindeutig als fähigen und mächtigen Zauberer aus. Er entschied sich schließlich für ein neutrales: „Geschäfte.“ Er erhoffte sich damit weitere Fragen zu ersparen. Nach einem Moment des Schweigens, Benedict hatte tatsächlich die Hoffnung, dass seine Ausrede gefruchtet hatte, sprach der junge Mann weiter:
„Mein Name ist Sam. Eigentlich Samuel, doch das interessiert Dich wahrscheinlich eh nicht! Jedenfalls ist das ‚Wonderland Café‘ kein Ort, wo man ‚Geschäften‘ nachgeht. Ich hoffe, Du weißt Dich zu benehmen.“
Der Unterton gefiel Benedict nicht, doch hatte er keine Chance etwas zu erwidern. Sam hatte den Wagen gestoppt und schaltete den Motor aus.
„Das macht dann 34,24 Pfund.“
Benedict legte Scheine in die kleine Schale, die sich aus der Mittelkonsole geschoben hatte. Automatisch fuhr die Lade wieder zurück und das Geld war verschwunden. Er wartete nicht auf ein Rückgeld und legte die Hand auf den Türgriff. Mit einem raschen Blick in den Rückspiegel und dem erwiderten neckischem Zwinkern Sams schwarzer Augen, drückte er die Tür auf.

Der Bürgersteig war so nass, dass Benedicts Schuhe halb im Wasser versanken. Die Kälte machte ihm nichts aus, die nassen Füße allerdings schon.
Convent Garden: Im Gegensatz zu anderen Stadtteilen hatte sich London hier sehr gewandelt. Obwohl Benedict nicht den Finger darauf legen konnte, wie. Denn die Gebäude waren die Gleichen geblieben. In den Jahrzehnten hatten sie natürlich einen neuen Anstrich und somit einen jüngeren Flair, wenn nicht sogar einen hippen Touch bekommen, dennoch war hier das Alte London zu erkennen, wie er es verlassen hatte.
Das kleine Café machte jedoch eine Ausnahme. Hier spürte man die alten Gemäuer und Spuren der Vergangenheit.

Er fühlte sofort, dass er nicht allein war. Doch es war nicht Kenuals Anwesenheit. Mindestens ein Wesen hielt sich in dem Café auf. Er spürte in die Räume hinein und neben einigen Menschen konnte er die Aura eines Werwolfs wahrnehmen. Eine starke, unabhängige Kraft, offensichtlich eigenständig, ohne übergeordnetes Rudel.
Er betrat das Café und war positiv überrascht. Trotz der ausgefahrenen Markisen, war es hell und freundlich. Neben vielen Vitrinen und Auslagen, waren im Wintergarten einige Sitzmöglichkeiten und eine gemütliche Couch untergebracht. Es waren ein paar Gäste im Raum, aber nur eine Bedienung. Die Aura ging von der Blonden aus. Ein hübsches Mädchen mit frechem Grinsen, das ihn sofort offen musterte. Etwas verloren sah er sich nach einer Sitzgelegenheit um und entschied sich für einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen am Fenster des Wintergartens. Es regnete Katzen und Hunde, würde man vielleicht sagen, doch hinter den Scheiben war es zumindest auszuhalten.
„Und Schätzchen, was darf es für Dich sein.“ Ihr offenes Lächeln fand sich auch ihn ihrem Verhalten wieder. Und im Gegensatz zu ihm, schien ihr der nahe Mond nichts auszumachen oder sie wusste es gut zu verbergen.
„Danke, erst einmal einen Kaffee bitte. Ich warte noch auf einen Freund.“ Sie nickte und verschwand hinter der Theke.
Kenual ließ sich Zeit und nachdem er eine gute halbe Stunde gewartet hatte, betrat der junge silberhaarige Mann das Café. Sein Lächeln rief sofort alte Erinnerungen wieder hoch und Benedict widerstand nur schwer dem Drang aufzustehen und Kenual in die Arme zu schließen. Natürlich hatte er sich in den Jahren nicht verändert, nur die schmal geschnittene Jeans und der schwarze Hoody wollten nicht zu seinen Erinnerungen passen. Kenual wirkte eher wie ein Student, als wie der Vampirlord der er war.
„Mein Freund.“ Die sanfte Stimme passte nicht zu seiner jugendlichen Erscheinung. Eigentlich war alles an ihm widersprüchlich. Er ließ sich neben Benedict nieder und schwieg eine Weile.
„Nun…“ Doch bevor er weiter sprechen konnte, erschien die blonde Bedienung am Tisch. Sie beugte sich leicht zu Benedict hinunter und für einen Moment spürte er ihren warmen Atem in seinem Nacken.
„Hey ihr zwei. Ihr solltet schon etwas mehr bestellen, als einen Kaffee. Wisst ihr, hier sind viele menschliche Gäste und auch wenn ihr nichts zu Essen braucht, bitte ich Euch, trotzdem etwas zu bestellen.“
Benedict war für einen Moment von ihrer Direktheit irritiert, lächelte aber schließlich:
„Bitte bringen Sie uns zwei Mal das Beliebteste auf der Karte.“
„Und einen Kaffee“, fügte Kenual hinzu. Sie nickte und kehrte leichtfüßig hinter die Theke zurück.
„Weshalb wolltest Du mich sprechen, Benedict?“ Kenuals Freude wirkte ein wenig zu gekünstelt, um echt zu sein. „Du hörtest Dich ziemlich besorgt an.“
Benedict räusperte sich und sprach dann leise:
„Ich habe ihn gefunden…“ Kenual nutzte die Pause, um ihn zu mustern. Man sah ihm, im Gegensatz zur Bedienung, den Mond deutlich an. Er war aber auch noch nie ein Wesen gewesen, das sich seiner Natur verweigert und sie zu verstecken versucht hätte. Die schwarzen Wimpern legten sich kurz auf Benedicts Wangen, um dann die glühenden Iriden aufflackern zu lassen.„Ich weiß, wo er wohnt und habe bereits Pete auf seine Fährte angesetzt. Er soll ihn beobachten und mir Bericht erstatten, sollte sich etwas zutragen. Doch, wenn ich ehrlich bin, vertraue ich ihm nicht… Du kennst seine Vorgeschichte und deshalb sollst du ein Auge auf ihn haben, sollte dem Jungen“, er zögerte und berichtigte sich dann, „Gabriel, oder mir etwas zustoßen.“

Karottenkuchen

Das Mädchen stellte zwei Teller mit Gebäck und eine weitere Tasse Kaffee auf den Tisch. Auf den ersten Blick schien es ein Gugelhupf zu sein, doch schnell roch und sah Benedict, dass es nicht nur ein normaler Rührkuchen war. Karotten waren zu erkennen und ein schokoladiger Kern eingebacken. Und noch etwas anderes, ein dezentes Orangenaroma, war zu riechen.
„Karottenkuchen, tatsächlich“, freute sich Kenual, „im Wonderland Karottenkuchen, sehen wir aus, wie das rastlose Karnickel?“ Er lachte lauthals und entblößte seine langen Fangzähne ungeniert. „Vielen Dank Sabrina.“
Er ignorierte ihren fragenden Blick, als er sie beim Namen nannte, den sie ihnen nicht mitgeteilt hatte.
Kenual nahm einen Schluck Kaffee und wartete, bis Sabrina wieder an ihren Platz zurückgekehrt war.
„Meinst Du, Jakob kommt damit klar? Er hat Veränderungen noch nie so gut weggesteckt. Meinst Du nicht Aaron und Isaac wären besser mit der Sache beauftragt?“
„Jakob ist eingeweiht und wie immer fängt er an, an meinem Rockzipfel zu zupfen. Er bangt um seine Stellung. Aber in Gabriel setze ich große Hoffnungen. Er konnte erwachsen werden und musste nicht, wie Jakob, so früh mit der Veränderung klar kommen. Er wird in ein paar Monaten 21, aber ich spüre seine Kräfte schon. Selbst wenn ich ihm nicht unter die Arme greife, würde er sich früher oder später von selbst verwandeln. Kenual, Du bist der einzige, den ich für fähig genug halte, ihm in dieser Erfahrung beizustehen. Aaron und Isaac sind junge fähige Wölfe, aber mit unseren ‚Vorlieben‘ haben sie wenig zu schaffen.“ Benedict lächelte schwach und Kenual wusste genau, wovon er sprach.
„Hör‘ zu Kenual, Du bist mein bester und längster Freund. Ich werde Dir niemals vergessen, wie Du Dich um mich gekümmert hast, als ich einen Freund am meisten gebraucht habe. Und du weißt, wie es dem Jungen am Anfang ergehen wird. Hilf ihm. Ich habe hier seine Adresse, Daten und Studienpläne.“ Damit holte er einen großen Umschlag aus der Tasche und legte ihn vor sich auf den Tisch. Kenual nahm ihn an sich und zog die erste Seite heraus.
„Er sieht aus wie Du. Und Jura?! Oh je. Das hätte ich von einem kleinen Benedict nicht erwartet.“ Er lachte wieder lauthals und nahm einen großen Schluck aus der Tasse.
Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen und durch die löchrige Wolkendecke kämpften sich ein paar vereinzelte Sonnenstrahlen. Kenual erhob sich geschmeidig und legte ein paar Pfundnoten auf den Tisch. Die silbrigen Haare schimmerten in der Bewegung und Benedict war unklar, wie dieses Wesen überhaupt als Mensch durchgehen konnte.
„Ich werde den nächsten Flug nehmen. Für meinen Freund tu’ ich doch alles. Aber beschwer’ Dich nicht, wenn etwas schief läuft. Benedict?“
Benedicts Blick war leer geworden und schien in der Ferne nach etwas zu suchen. Über hundert Jahre waren vergangen, seit Benedict London verlassen hatte, noch einmal ein paar Jahrzehnte später, war er mit Jacob, seinem Erstgeborenen, aufs Festland geflüchtet. So jung in die Unsterblichkeit gezwungen. Der Junge konnte einem nur leidtun.
„Wir sehen uns dann in Köln. Freund.“
Benedict nickte nur stumm und sah weiter aus dem Fenster. Langsam schob Kenual seine Kapuze ins Gesicht, um die brennenden Sonnenstrahlen so gut es ging abzuschirmen und ging.

Das Wonderland. Ein ruhiger Ort, der Kenaual die blutige Realität ein wenig vergessen ließ. Doch es blieb ihm nichts, er musste Benedict helfen. Gabriel helfen. Er spürte, dass die Aufgabe schwer werden würde, doch was war in Gegenwart dieser Wesen jemals einfach gewesen?

Als er die Tür aufdrückte, spürte er noch ein Mal nach Benedicts Geist, doch seine Gedanken waren versperrt. Kein gutes Zeichen, der Alpha hatte Angst…

Das Rezept für den super leckeren Karotten-Orangekuchen hab ich beim Backbuben gefunden.

Zutaten:
• 230 ml Sonnenblumenöl
• 4 Eier
• 120 ml Buttermilch
• Mark von 1 Vanilleschote
• 200 g Zucker
• 140 g Karotten geraspelt
• 380 g Mehl
• 100 g gemahlene Mandeln
• 1/2 TL Backpulver
• 1/2 TL Zimt
• 1/2 TL Muskat
• 1 EL geriebene Orangenschale
• 1/2 TL Natron
• 1/2 Tl Ingwer
• 200 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:
1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Kastenform (30cm Länge) fetten und mit Mehl ausstreuen. Ich mag die runde Form lieber als die eckige, ist aber Geschmacksache.
2. Öl, Eier, Buttermilch, Vanillemark und Zucker vermischen.
3. Mehl, Mandeln, Backpulver, Zimt, Muskat, Orangenschale, Natron und Ingwer mischen.
4. Trockene und nasse Zutaten mischen. Dann die Karotten unterheben.
5. Die Schokolade hacken, über einem warmen Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen.
6. Den Teig in die Form füllen. Die flüssige Schokolade in die Mitte gießen und mit einer Gabel marmorieren. Ist nicht ganz so einfach, wie es sich anhört. Bei mir weigerte sich die Schokolade, mit dem Teig gemischt zu werden, weshalb der obere Teil des Kuchens schokoladiger wurde, als der Rest. Hat allerdings niemanden wirklich gestört.
7. Den Karotten-Orangen-Kuchen 60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Herausnehmen, 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen. Zum leichteren Herausheben des Kuchens kann die Backform vor Einfüllen des Teiges auch mit Backpapier ausgelegt werden. Dann muss die Form nicht gefettet werden.

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