Über mich

Zusammen erschaffen wir etwas Einzigartiges

Ich träume von einer Welt, in der Menschen ganz selbstverständlich füreinander da sind, in der sie ihre Kräfte bündeln und gemeinsam schöpferisch tätig werden.

Wer ist Elke Aybar

Ein Buch ist magisch. Es ist ein Wunderkessel, in dem sich deine Fantasie als Leser mit meiner Fantasie als Schriftstellerin zu einer einzigartigen Geschichte verbindet. Immer wieder neu, jedes einzelne Mal, wenn du darin liest.

Rankende Rosen

Photo by Daiga Ellaby on Unsplash

Kennst du schon das Gasthaus zum Silbermond, das Aurelie in Dunkle Jagd entdeckt, als sie einem streunenden Kater durch eine verwitterte Holzpforte folgt? Der Gasthof scheint wie aus der Zeit gefallen. Stell dir abgeblätterte Sprossenfenster vor, dazwischen ranken Rosen, eine dieser alten Sorten mit vollen Blütenkelchen, die so betörend duften. Es herrscht eine schläfrige Stille. Neugierig lässt Aurelie den Blick an der Fassade hinaufwandern. Sie entdeckt Fenster unter dem Dach, acht an der Zahl. Eins davon ist mit pechschwarzer Farbe verdunkelt.

Du wirst es mir nachsehen, dass ich dir an dieser Stelle nicht verraten werde, was es mit dem Silbermond und dem abgedunkelten Fenster auf sich hat. Im Garten hinter dem Gasthof steht jedoch ein Brunnen, den ich direkt aus meiner Kindheit heraus in die Geschichte hineingeschrieben habe.

Als ich klein war, arbeitete mein Vater in einem weit abgelegenen Wasserkraftwerk, meine Mutter war Krankenschwester in der nächstgelegenen Stadt. Ein Auto hatten sie nicht und Familienleben war schwierig. Einen großen Teil meiner Kindheit verbrachte ich deshalb bei meiner Großmutter. Ich war ein glückliches Kind. Mir hat es an nichts gefehlt. Dabei waren die Verhältnisse, aus heutiger Sicht berachtet, höchst unkomfortabel. Im Winter war es eiskalt, so kalt, dass am Morgen Eisblumen an den einfachen Fensterscheiben blühten. Geheizt wurde nur in der Küche. Meine Großmutter hatte einen gusseisernen Ofen, der mit Holz befeuert wurde. Wollte man beim Kochen die Temperatur regeln, entfernte man eine unterschiedliche Anzahl von Eisenringen, die die Kochplatte bildeten.

 

Hühnereier in einem Drahtkorb auf Herbstlaub

Photo by A. M. Rodeheaver on Unsplash

Ich hab jeden Morgen die Hühnereier eingesammelt und im Sommer so viele Beeren und Sommerbirnen gegessen, dass ich regelmäßig Bauchweh bekam. Den ganzen Tag war ich draußen, barfuß, mit Stroh im Haar, vom Versteckspiel in der Scheune. Es war ein kleines Dorf, alle Kinder haben zusammen gespielt. So stelle ich mir auch heute noch Freiheit vor und Gemeinsschaft. Wenn wir Durst hatten, gingen wir zu dem Brunnen im Hof meiner Großmutter oder zu einem der anderen Höfe. Ich höre noch das Platschen, wenn der Eimer unten auf der Wasseroberfläche aufschlug, das Knarzen des Holzrads, wenn er wieder hochgezogen wurde. Das Wasser war köstlich – eiskalt, weich und süß, wie das Wasser, das Aurelie in einer der Szenen im Silbermond trinkt.

Am liebsten würde ich mich im Kopf jedes Lesers einnisten, wenn er eins meiner Bücher aufschlägt. Ganz still und mit klopfendem Herzen, würde ich mit dir zusammen lesen um vielleicht zu erfahren, was für eine Geschichte wir diesmal gemeinsam erschaffen.

Natürlich hat der Brunnen noch eine weitere Bedeutung für den Roman, aber auch das muss an dieser Stelle erst einmal ein Geheimnis bleiben.

Im Übrigen liebe ich Geheimnisse und meine Romane sind voll davon. Es macht sich bezahlt, wenn du aufmerksam und genau liest. Was sich zunächst vielleicht als Umweg darstellt, findet immer sein Ziel, wenn oft auch erst viele Seiten später.

Hab ich dich neugierig gemacht?

Bei Amazon findest du alle meine Romane als Taschenbuch oder E-Book. Dort kannst du auch in eine etwas längere Leseprobe hineinlesen.

Eine signierte Ausgabe des Taschenbuchs kannst du über mein Kontaktformular bestellen.

Noch eine Bitte. Lass mich an deinen Gedanken teilhaben. Ich freu mich über jede Rezension, und sei sie noch so kurz, über jede Mail, jede Nachricht bei Facebook oder Instagram. Eulen kommen zwar selten vorbei, aber auch ihnen öffne ich bereitwillig das Fenster.

Am Ende hab ich eine Frage an dich:

Wenn sich plötzlich eine Pforte für dich öffnet, die vor einem Augenblick fest verschlossen war – gehst du hindurch?

Wenn du erfahren möchtest, was Aurelie getan hat, findest du die Antwort darauf im ersten Band meiner Geheimnisse Reihe.

Buchcover - Geheimnisse von Blut & Liebe